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MANİSA
Spil Dağı ve Gediz Nehri arasında, Gediz Nehri Ovası’nın verimli toprakları üzerine kurulmuş olan MANİSA’nın tarihi, M.Ö. 3000 yıllarına kadar dayanır.Ege Bölgesinin ikinci büyük kenti olan Manisa‘nın (kesin olmamakla birlikte)M.Ö. 14.yy. da Truva savaşlarından dönen Mağnetler tarafından kurulduğu tahmin edilmektedir.16.yy.da Osmanlılar zamanında en parlak devrini yaşayan Manisa,tarih boyunca Hitit, Aka, Frihya, Pers, Makedonya, Bergama Krallığı ,Roma İmparatorluğu,Saruhanoğulları ve Osmanlı İmparatorluğu gibi birçok medeniyetin beşiği olmuştur.
Özellikle Osmanlılar devrinde önemli daha da artan Manisa’da bu devirde camiler, hastaneler, kervansaraylar, hanlar, hamamlar ve çeşmeler gibi birçok değerli eserler ortaya konmuş kültür ve bilim merkezi haline gelen Manisa’da eğitim gören Şehzadeler nedeniyle de ŞEHZADELER ŞEHRİ, diye anılmıştır. Sultan Camii bu parlak dönemi simgeleyen önemli eserlerdendir. 1522 yılında Yavuz Sultan Selim ‘in eşi Kanuni Sultan Süleyman’ın annesi Ayşe Hafsa Sultan tarafından yaptırılan Camii ve Külliyesi, camii, medrese, sübyan mektebi, imarethane, darüşşifa ve hamamdan ibarettir.
MANISA
Die fünftausend Jahre alte Stadt Manisa, in der Antike Magnesia am Sipylos, liegt in Westanatolien, ca. 35 km entfernt von Izmir. Sie ist die zweitgrößte Stadt des ägäischen Gebietes und die achtgrößte der Türkei. Die Stadt liegt im fruchtbaren Tal des Gedizflußes und ist bekannt durch den Magnetberg Spil, durch den weinenden Felsen „Niobe“, durch das seit alters bekannte Mesir-Fest und die kernlosen Sultaninen.
In der Geschichte war Manisa (Magnesia) Mittelpunkt verschiedener Kulturen und Zivilisationen, die ihre Spuren im Stadtbild und in den Museen von Manisa hinterlassen haben. Die Stadt war Teil des lydischen Reiches, dessen berühmtester Herrscher der sagenhaft reiche König Krösos war (6. Jahrhundert v. Chr.). Nach der Reichsteilung durch Kaiser Theodosius im Jahr 395 nach Christus gehörte Magnesia zum Oströmischen Reich. 1313 wurde Magnesia vom Seldschuken Saruhan Bey erobert. 1410 wurde Manisa Teil des Osmanischen Reiches. Während der Zeit des Osmanischen Reiches (1299 – 1922) war Manisa eine Universitätsstadt, in der die Thronfolger (Şehzade) des Osmanischen Reiches ausgebildet wurden und erste Erfahrungen zur Verwaltung des Reiches sammelten.
Die Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 9950 Hektar und hat heute über 250.000 Einwohner. Sie ist eine der ersten Städte der Türkei, die nach einem Plan gebaut wurde. Die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt und Umgebung von Manisa liegt in moderner Industrie und Landwirtschaft. Manisa verfügt über ein sehr großes, erschlossenes Industriegebiet (9,5 km2). Dort haben sich über 130 größere Firmen niedergelassen, die ihre Produkte auch ins Ausland exportieren. Manisa steht an der erster Stelle unter den aufstrebenden Städten mit Zukunft im Mittelmeerraum und in Südeuropa (Financial Times, FDI - 2006).
Seit 1992 ist Manisa Sitz einer Universität. An der Universität (Manisa Celal Bayar Üniversitesi) studieren heute über 20.000 Studenten.
Manisa ist reich an Moscheen. Die schönste darunter ist die Muradiye-Moschee. Diese Moschee wurde von Mimar Sinan, dem berühmtesten Baumeister des Osmanischen Reiches, für Murad III. entworfen. Zum kulturellen Reichtum der Stadt gehören auch die traditionellen Feste wie das Mesirfest und das Sultaninenerntefest, die jeweils eine Woche dauern.
Weitere sehenswerte Orte im näheren Umkreis von Manisa sind
Sardes, Kula, Pergamon sowie Ephesos mit dem offiziell als Pilgerort anerkannten Haus der Gottesmutter Maria.
In der Westtürkei herrscht mediterranes Klima; die beste Reisezeit ist im Mai und September. Zu empfehlende Badeorte an der Küste sind Izmir, Ayvalik, Çeşme und Kuşadasi.
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